1. Wußten Sie, das
es in Bulgarien ca. 250.000 Strassenhunde gibt ? Dass jährlich 50.000-100.000 Tiere brutalst in
sogenannten Tierheimen erschlagen, erdrosselt oder vergiftet werden? Wußten
Sie, das es in Rumänien ca. 1 Million Strassenhunde gibt? Dass jährlich
Tausende in Tötungsstationen brutalst erschlagen, erdrosselt oder vergiftet
werden? Wußten Sie, das es in Griechenland ca. 400.000 Strassenhunde gibt? Dass jährlich ca. 10.000, kurz vor der
beginnenden Urlaubssaison, durch Giftköder ermordet werden? Wußten Sie, das es
in Portugal 150.000 -200.000 Strassenhunde gibt ? Dass jährlich ein Großteil
von ihnen vergiftet und erschossen werden? Wußten Sie, das es in Italien ca. 1
Million Strassenhunde gibt? Dass dort regelmäßig Giftköder ausgelegt werden?
Wußten Sie, das es in Spanien unzählige Strassenhunde gibt? Dass jährlich ca.
100.000 Tiere in „Tierheimen“ ermordet werden? Dass Galgos teilweise zum
Abschuß freigegeben werden? Dass jährlich ca. 300.000 Hunde durch „Unfälle“
sterben? Wußten Sie, das es in Ungarn ca. 1,5 Millionen Strassenhunde gibt ?
Dass jährlich 30.000-40.000 Hunde in Tötungsstationen durch erschlagen,
erdrosselt, vergiften oder verhungern lassen, ermordet werden? Wußten Sie, das
es in Irland „dog pounds“ gibt, in denen jährlich ca. 50.000 Tiere ermordet
werden? Wußten Sie, das es in Frankreich Tierheime gibt, in denen jährlich
Tausende von Tieren ermordet werden?
Die Schweden lösen das Problem mit Hilfe der Jäger,
einen Tag festlegen an dem alle Hundebesitzer ihre Hunde nicht frei laufen
lassen und dann, so weh das auch tut, die restlichen abschiessen.
Neuseeland (ps) –
Beim letzten Mal habe ich von Australiens gefährlicher Tierwelt berichtet.
Schlangen, Spinnen, Krokodile, Quallen – auf den ersten Blick schien die Liste
komplett. Doch ein Tier hatte ich bei all den Todeszahlen und Giftwerten
vergessen. Dabei hat es dem Land mehr Schaden zugefügt als jedes andere. Diese
Bestie hat nicht nur zahllose Schafherden auf dem Gewissen, sondern auch Tausende von Hektar
Ackerland zerstört. Falls Sie es noch nicht erraten haben: Es ist der Hase. Um die verhängnisvolle Geschichte der Nagetiere in
Australien zu verstehen, muss man ins 19. Jahrhundert zurückblicken. Damals
lebte der aus England stammende Thomas Austin in Winchelsea nahe Melbourne. Mit
Schafen hatte er ein Vermögen gemacht, doch wie so viele reiche Leute, quälte
auch Thomas die Langeweile. Heute würde er wohl an der Seite von Daniel
Küblböck in sinnfreien Reality-Shows auftreten. Doch da es das damals noch
nicht gab, entschied sich Thomas für ein Hobby: das Jagen. Nur was sollte er im
öden Australien erlegen? Kängurus? Koalas? Nein, 1859 ließ Thomas 24 Hasen aus
England importieren – ein in Australien bis dato unbekanntes Tier. Anfangs lief alles gut, doch ohne natürliche Feinde
und dank der sprichwörtlichen Zeugungswut vermehrten sich die Hasen mit
rasender Geschwindigkeit. Die ökologischen Folgen waren katastrophal: Ganze
Landstriche fraßen die nimmersatten Nager leer und raubten damit nicht nur
Schafen die Nahrung, sondern zerstörten auch wertvolles Ackerland. Wo immer
Hasen das Land von Gras und Sträuchern befreit hatten, trug der Wind die
fruchtbare oberste Bodenschicht ab und blies sie ins Meer. Ma_nahmen, um die Hasenplage einzudämmen,
scheiterten reihenweise. Bei Massenjagden wurden ab 1869 jährlich zwei
Millionen Tiere erlegt – ohne Auswirkung auf die Gesamtpopulation. 1901 begann
die Regierung mit dem Bau eines gigantischen Zauns, um Westaustralien vor Hasen
zu schützen. Doch da sich die Instandhaltung des 3.256 Kilometer langen Rabbit
Proof Fence als unmöglich erwies, blieb auch dieser Versuch wirkungslos. Erst
1950 reduzierte der Einsatz von Myxomatose die Hasenzahl von 600 auf 100
Millionen. Doch da die verbliebenen Tiere gegen das Gift immun waren, stieg die
Population bis 1991 wieder auf 300 Millionen. Seit 1996 wird die Plage mit Calicivirus
bekämpft: Ein neuer Wirkstoff, der jedoch nur in 65 Prozent der Fälle tödlich
ist. So verursachen Hasen in Australien noch heute einen jährlichen Schaden in
Millionenhöhe – und all das, weil einem reichen Engländer vor 150 Jahren
langweilig war.
" Man kann gar nicht so viel fressen, wie man
kotzen könnte " sorry, muss einfach mal gesagt werden !
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