Mittwoch, 18. Januar 2012

Is Confidence a Illusion ?



Das Leben könnte so einfach sein, aber manche Graben scheinen wir nicht überwinden zu können...wir schenken Vertrauen jedem Tier, dem wir helfen können, doch selber ist man verkümmert und traut niemandem, oder es geht um Macht. Wir brauchen uns nicht wundern, das die Welt ist, wie sie ist, solange wir alle nicht begreifen, das wir alle Brüder und Schwestern sind:-)




Warum wählen wir die Illusion als Lebenshilfe ?

Ist es die Furcht vor dem verloren sein in einem scheinbar sich unfassbar ausdehnenden Nichts, das weder mit metaphysischen Konstrukten noch mit mathematisch zu berechnenden Algorithmen die Tiefen des Alls zu begreifen weiß ? Ein uns ängstigendes von Quasaren und Sternenhaufen leuchtendes Firmament, das von Asteroiden, Staubpartikeln, Galaxien, Molekülen, Atomen, Elementarteilchen, Monden und Planeten Körper durchzogen im selbstverständlichem Gleichklang der Melodie, die wir Unendlichkeit nennen, Heimat unserer Rasse bildet, nach darwinistischen Prinzipien von Auslese Mechanismen und Gradualismus, in dem sich die Menschheit in seiner begrenzten Lebensspanne ohne die Erfindung der Zeitrechnung und seinem von Leitbildern der Generationen vererbten unablässigem Drang der Gene, ein nützliches Tagewerk vollbringen zu wollen verloren sähe.

Effektivität ist das Credo unserer Gesellschaft, homogen und angepasst. Maßstäbe und Standards werden in allen Bereichen des Lebens als unabdingbar verstanden, die nicht zu hinterfragen sind, erkennen wir doch trotz blindem Auge ein Selbstverständnis im Traum dieser Illusion. Ob als Din Normen, in Gewichtseinheiten und Unzen, selbst in biblischen Phrasen, die alt hergeholten Moralvorstellungen genügen wollen, um uns zu unterrichten und zu weisen, was maßvoll und sittsam ist und selbst dort sind wir der Erkenntnis nicht müde das Mass als eine der vier platonischen Kardinaltugenden eines rachsüchtigen Gottes zu leben, wie uns Heilige und Propheten, Mullas und Päpste aller monotheistischen Weltreligionen ihre Definition von Sinn und Sühne predigen.

Wir gehen zur Schule, erlernen einen Beruf, heiraten und kriegen Kinder werden alt und sterben und dennoch, all dieser Kraftakte und Lernprozesse, die solch ein genügsames Leben fordert, nehmen wir nichts mit, wenn wir jene Schwelle überschreiten, die wir weder kennen noch je darüber zu berichten in der Lage sein werden. Ein stetig sich wiederholender Zyklus der Generationen, ein Kommen und Gehen, Werden und Vergehen. Wir reifen heran, wie junge Blätter an einem Baum, bilden Knospen und junge Triebe, leuchten und glänzen in satten Farben, wenn die Früchte reif geworden sind und fallen in aller Farbenpracht sterbend zu Boden um Platz und Nahrung für neues Leben zu schaffen.

Wir verlieben uns, lernen was wahre Liebe ist und entlieben uns wieder, nützen wenn wir geschickt sind die glücklichen Momente, in denen wir uns wohl, begehrenswert, verstanden und daheim fühlen und brechen wieder auf unseres Weges, wenn der Traum verblasst ist, um ein neues Glück zu suchen, ein Suchen und Finden, ein Ankommen und Gehen.
Wir fürchten uns vor Tod und Krankheit und stilisieren diese Angst zum Tabuthema, weil wir ohnmächtig und gefangen die Illusion als lebenswert betrachten. Wir klammern uns an Materie, raffen und sammeln, häufen Dinge an, die wir eigentlich nicht brauchen, um unsere Leere damit zu füllen, wir schmücken unsere Illusion, obwohl alles nur geliehen ist.

Was wir meinen zu wissen, ist voller subjektiver Spekulation und unsere einzige Hoffnung bleibt, wenn wir am Ende des Weges angekommen sind, unser Ziel erreicht zu haben, selbst wenn auch dieses Ziel nur eine Illusion ist.
© Isaac 2012

Egusto- For the Love of big Brother

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