Freitag, 20. Januar 2012

Ukraine - A country looking for long-term allied

Thema: Ein Querschnitt durch die  Ukraine - Die Suche  nach langfristigen Verbündeten

 Zielsetzung - Planung - Kontrolle

 Geographische Übersicht    http://de.wikipedia.org/wiki/Ukraine
©Voskos- GNU-Lizenz für freie Dokumentation

http://www.gusnews.net/category/europa/ukraine/


Aktuelle Trends und Analysen,


die derzeit aus Sicht europäischer Tierschutz  und Ethik Reformvorstellungen  wenig  Anlass auf eine Aufbruchsstimmung  der Ukraine zum hoffen lassen.
Makroökonomischen Kennzahlen:

Ukraine erreicht z. Jahreswechsel 2011/12 eine stabile Inflationsrate 4,5 Prozent im Jahr bei einem BIP-Wachstum in Höhe von 5 Prozent in den ersten zehn Monaten des Jahres. Die Industrieproduktion steigt in den ersten zehn Monaten des Jahres um 8 %, die Landwirtschaft satte16 %.
 Einzelhandelsumsatz steigt um 15 % - direkte ausländischen Investitionen legen um  44,5 % zu.



Demoskopische Kennzahlen:

 66,3 % der Bevölkerung beklagen Sozialabbau und prognostizieren eine Zuspitzung innerpolitischer Spannungen; 6,1 % sprechen von Entspannung.
2011 sozial pol. Spannungen nach Steuer u.Rentenreformen i. selben Jahr

- Die politischen Konsequenzen eines Volksaufstandes in der Ukraine sind schwer vorherzusagen, die wirtschaftlichen hingegen umso leichter. Wenn die sozialen Brände die ganze Ukraine erfassen und nicht mit Polizeigewalt zu kontrollieren sind, werden sie mit Geld gelöscht, das schnellstens in der ukrainischen Nationalbank hergestellt wird.
- Punktuelle Protestaktionen werden durch punktuelle Vergünstigungen und „Geschenke“ erfolgreich beigelegt.


Wirtschaftliche Probleme der Ukraine

- Wirtschaft ist gewohnt, m. physikalischen Ressourcen zu arbeiten (z.b Metall oder Chemie.). - Ukraine ist nicht in der Lage, Ideen zu generieren und sie zu verkaufen.

Schlussfolgerung:

- Die Fähigkeit Ideen zu generieren ist direkt an Demokratisierung gekoppelt.





 In welche Richtung blickt das Land   ?




Innerpolitische Stimmungen

- Entscheiden wir uns für Eurasien, müssen Illusionen über persönliche Freiheit, Wählbarkeit der Machthabenden, einen Rechtstaat und bescheidene Beamte vergessen werden. Man hat die Korruption für durchaus normal zu halten, und dabei nicht nur im wirtschaftlichen Sinne, sondern auch im Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen
(hier sind Meshyhirja von Janukowytsch oder die Bohrtürme von Bojko zu erwähnen,

- Der ukrainische Außenminister Konstantyn Hryschtschenko sei davon überzeugt, die Ukraine habe keine Alternative sich nur Europäischen Union zu bewegen.
Gleichzeitig seien enge politisch-wirtschaftlichen Beziehungen mit Russland zu entwickeln.

 „Die Ukraine habe eine Möglichkeit und könne einen strategischen Weg zur Integration mit der EU anbahnen und gleichzeitig die engsten und die umfassendsten wirtschaftlichen, politischen Beziehungen sowohl mit Russland, als auch mit sonstigen Staaten des postsowjetischen Raumes entwickeln“, - hob der ukrainischer Außenminister hervor.

Konstantyn Hryschtschenko betonte, die Ukraine hänge, genau so wie Russland und die EU, von diesen globalen Prozessen ab und könne ihre Wirtschaft von diesen Prozessen getrennt nicht aufbauen.

Russland verstärkt seine Positionen in der Ukraine, während das Interesse des Westens an der Ex-Sowjetrepublik immer mehr sinkt.  - Sekretär des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, Raissa Bogatyrjowa



Außenolitisches  Stimmungsbarometer


Status Quo aus europäischer Sicht:

Europa und Amerika verlieren immer mehr Boden und Interesse die Ukraine ins westliche Boot zu holen.


Status Quo aus Sicht - Ukraine - Nato

Nato akzeptiert blockfreien Status der Ukraine, die wiederum  intensiviert den Beitritt zur Nordatlantischen Allianz und den Beitritt zum Membership Action Plan der Nato.
( 50 Prozent der Ukrainer gegen einen NATO-Beitritt - Stand Mai 2010 )

 
Bilaterale Bündnisse der Ukraine 

Deutschland und die Ukraine

deutsche Botschaft in Kiev
Deutsche Auslandshandelskammer in der Ukraine (Adresse u.a.)
Goethe Institut in Kiew
Deutsch-Ukrainisches Forum e. V.
Deutsch-Ukrainische Gesellschaft e. V. (Kiel)
Partnerschaft zwischen Volovec und Bad Endorf


Europa- Ukraine

Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Bankwatch finanziert die Europäische Union Hochspannungsleitungen in der Ukraine. Die könnten bald billigen Strom aus Kraftwerken vom Typ Tschernobyl in die EU-Länder bringen – finanziert über die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sowie die Europäische Investitionsbank, die den Mitgliedsländern gehören und ihre Geschäfte mit deren öffentlichen Garantien abwickeln

- Durch die Finanzierung von  Hochspannungsleitungen  verhindert die  EU  dort den Ausstieg aus der Atomenergie. Dadurch gelangt billiger Atomstrom aus der Ukraine in die EU.

- Assoziierungsabkommen mit der EU für eine freie Handelszone scheitert nach Inhaftierung von Julia Timoschenko.



Amerika - Ukraine



Russland - Ukraine

-Moskau drängt auf  eine schnelle Zollunion mit der Ukraine und strebt nach zügiger Konsolidierung, um die  Eingliederung  der Ukraine in den  eurasischen Wirtschaftsraum voranzutreiben.
- Charkow-Abkommen mit Russland




Ukraine und China

 Ratifizierung des  “Kommersant-Ukraine” Dokument.

 Inhalte des Dokuments:

- Kiew bestätigt  die  territoriale Einheit Chinas und verzichtet gleichzeitig auf die Anerkennung der Unabhängigkeit Taiwans und Tibets.

- China verzichtet im Gegenzug dazu keine Atomwaffen gegen die Ukraine zu richten, bzw. anzuwenden, noch damit zu drohen.

- Geg. Strategische Aufträge, ukrainische Lizenzen und Produktionstechnologie von Peking aufgekauft.

- Gegenseitige wirtschaftliches Auftragsvolumen übersteigt die 4 4 Millarden $ Grenze.


Ukraine - Türkei

Kiew intensiviert Konkretisierungen für strategische Abkommen mit Ankara und Moskau.

Ukraine und Turkmenistan

- strategische Partner im Energiebereich.



Internationale Unternehmenspositionierung  in der Ukraine

 "Gap" eröffnet ihren ersten Laden in Hauptstadt des Landes.

Die weltweit zweitgrößte Kleidungsmarke "Gap" hat in der Ukraine Fuß gefasst, wobei sie den ersten Laden in der Hauptstadt des größten Flächenlandes Europas eröffnete, was im Artikel der Zeitschrift "Kommersant-Ukraina" unter dem Titel "Ins Land, wo Gap Fuß fasst, kommen auch andere berühmte Handelsmarken" ausführlich beschrieben wird. Nach Angaben der Zeitschrift, plane die Handelsmarke "Gap" einen weiteren Laden in Kiew zu eröffnen. Bis zum Jahresende soll auch einen Laden in der Stadt Dnipropetrowsk eröffnet werden. Laut Auffassung einiger Management-Mitglieder von "Gap" sei die Ukraine ein Riesenmarkt mit großen Potentialen, daher plane die weltberühmte Handelsmarke mehrere Läden landesweit zu eröffnen. Die zweitgrößte Kleidungsmarke der Welt hat bereits Niederlassungen in über 90 Ländern der Welt. Im Vorjahr kassierte das weltweite Landenetz der Handelsmarke insgesamt $14,66 Mrd. an Gewinnen (Plus 3,29 Prozent gegenüber 2009), der reine Gewinn belief sich auf $1,2 Mrd., informiert die Zeitschrift "Kommersant-Ukraina".
Zu Presse und Demokultur in diesem Land wird wohl Exzerpt Nummer 2 von Nöten sein..lol...heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage...:-)



Presse der Ukraine ( Beliebt und geachtet ) 

Ukrajinska Prawda oder den Dserkalo Tyshnja



Zahlen-Fakten - Analysen aus  ITV Presse Blatt 26 

 http://www.itvgrenzenlos.de/images/pm_26.pdf

In den letzten 4 Jahren wurden 10 000 Hunde nur in der Stadt  Charkow  getötet; allein in der ersten Hälfte 2011 waren es 5 749.
 Das 2007 ins Leben gerufene neuter & return“ Programm („kastrieren und wieder aussetzen“)wurde durch ein rigoroses Tötungsprogramm ersetzt. In den Außenbezirken leben noch
rd. 3 000 Hunde.
Nur 5 % aller Hunde von Charkow haben einen Besitzer.
Nach 7 Tagen werden die Hunde „euthanasiert“ – auf dieses Wort legen die Behörden Wert
Die streunenden Hunde werden nicht kastriert und lebend wieder auf die Straße
gelassen. Sie verschwinden für immer aus dem Stadtbild! berichten Tierschützer,
wie Helena, Zoya (eine Berufsfotografin), Katja, Tamara, Irina, Dimitrij, Olga.

Für den Kammerjäger der Stadt, genannt „Clear House“ ist das ein einträgliches
Geschäft. Die Firma konnte inzwischen das 5. Fahrzeug für das Einfangen der Hunde mit
Drahtschlingen einsetzen. Jeden Morgen rücken die Wagen zur Verfolgungsjagd aus und
bringen die gefangenen Tiere in die Veterinärmedizinische Akademie, dessen Vizerektor
Michael Anatolievich die Gäste aus Deutschland empfing. Er bestand darauf, dass alle
diese Hunde in der Klinik kastriert würden. Aber wo die Hunde jetzt sind, erfuhr niemand.
Die 3 000 Campus-Studenten z.B. hätten Hunde adoptiert. Aber die Haltung von

Haustieren ist den Studenten untersagt, wusste Olga.Obwohl auf behördliche Weisung kein Hund zurück auf die Straße gesetzt werden darf, und nur 5 % aller Hunde in Charkow einen Besitzer haben, verschwinden zigtausende von ihnen, und ihr Verbleib ist unbekannt.
Die Regierung in Charkow will das Tötungsprogramm strikt durchziehen, obwohl 85 % der Bewohner der Stadt die Straßenhunde tolerieren und das Töten ablehnen.



Deutscher Tierschutzbund setzt sich für besseres Schicksal herrenloser Hunde und Katzen in ukrainischen Großstädten ein 


Deutsche Tierschützer wollen ukrainischen Behörden einen humanen und schnellen Ausweg aus aktueller Tiermisere aufzeigen.
Der deutsche Tierschutzbund setzt sich aktiv für Verbesserung der Lage herrenloser Hunde und Katzen in ukrainischen Großstädten ein, wobei diesem Problem sogar der Präsident der besagten Hilfsorganisation, Thomas Schröder, sein Augenmerk widmet. Dies ist aus der Erklärung Herrn Schröders ersichtlich, die er vor der Presse am gestrigen Montag abgab. Nach seinen Worten werde in der südukrainischen Millionenstadt Odessa schon seit fünf Jahren ein problembezogenes Projekt umgesetzt, um die Zahl der herrenlosen Hunde auf ein adäquates Niveau zu halten. So wurden im Laufe von fünf Jahren insgesamt 33.000 Hunde sterilisiert bzw. unfruchtbar gemacht, was die Lage mit den herrenlosen Tieren wesentlich verbesserte, indem sich die Zahl der Hunde stabilisierte. Das Beispiel von Odessa solle zum Vorbild für alle anderen ukrainischen Großstädte werden, insbesondere für diejenigen, die als EM 2012-Spielort gelten, führte Thomas Schröder aus. Hervorzuheben dabei ist der Umstand, dass beispielsweise das Zentrum für Sterilisation der Tiere in Odessa, mit deutschem Geld finanziert wird. Genauer gesagt mit Geldern des Deutschen Tierschutzbundes. Die Deutschen sowie ihre ukrainischen Kollegen gehen davon aus, dass sich die leichteste Lösung des Problems der herrenlosen Tiere in der Hauptstadt Kiew anbietet, weil die Zahl der herrenlosen Hunde in der Hauptstadt keine 12.000 ausmache. Jedoch gebe es viel Arbeit in der Ostukraine, weil zum einen dort die Zahl der frei lebenden Tiere extrem hoch ist, und zum anderen werden in einigen Städten schlichtweg barbarische Methoden verwendet, um unerwünschte Tiere loszuwerden. Manchmal kommt es sogar dazu, dass Tiere einfach totgeschlagen oder lebendig verbrannt werden. Sollte künftig keine positiven Änderungen in dieser Hinsicht geschehen, werden die Tierschützer zum Aufruf des Boykotts der Austragung der bevorstehenden Europäischen Fußballmeisterschaft 2012 angewiesen sein. Jedoch hoffen sie, dass es dazu nie kommen werde, informiert die Nachrichtenagentur UNIAN.


Rund 11.000 Straßenhunde sollen in den Straßen der ukrainischen Hauptstadt Kiew leben. Den Behörden sind sie ein Dorn im Auge - schließlich ist nächstes Jahr Fußball-Europameisterschaft. (Stand 2009)

Das Problem mit den streunenden Hunden ist offenbar so groß, dass die UEFA mehrere Tausend Euro zur Verfügung gestellt hat. Mit diesem Geld sollen die wild lebenden Tiere sterilisiert werden. Schließlich sollen sich die Fußball-Fans nächstes Jahr wohlfühlen, wenn in Polen und der Ukraine 2012 die Fußball-Europameisterschaft ausgetragen wird. Die Tierschützer allerdings sind alarmiert: Sie sprechen von unvorstellbar brutalen Methoden, mit denen gegen Straßenhunde vorgegangen werde.

250.000 Tiere sollen aus dem Straßenbild verbannt werden - TV-Bilder zeigen drastische Methoden

Rund eine Viertelmillion streunender Hunde sollen derzeit in der Ukraine von staatlichen Hundefängern verfolgt werden. Im Zuge der Vorbereitungen auf die im Sommer 2012 stattfindende Fußball-Europameisterschaft sollen die Tiere aus dem Straßenbild verbannt werden. Tierschützer kritisieren nun die Methoden, die die Behörden dabei verfolgen. Die Hunde sollen betäubt, eingesammelt und zum Teil wieder im Wachzustand in mobilen Krematorien verbrannt werden.

Kritik über Europa   
Eine Welle der Kritik breitet sich derzeit über Europa aus. In Berlin demonstrierten Mittwochmittag mehrere Dutzend Menschen gegen das Vorgehen der ukrainischen Behörden. Auch die österreichische Initiative Giftwarnkarte zeigte sich am Mittwoch empört über die "Säuberungsaktion": "Uns ist bewusst, dass die Straßenhunde ein Problem in der Ukraine darstellen, jedoch können wir nicht verstehen, warum diesem nicht durch nachhaltigere und humanere Methoden begegnet wird."

Widerstand formiert sich auch auf Facebook und in Blogs wie em-2012-ohne-tiermassaker.de. Dort wird unter anderem kritisiert, dass der europäische Fußballverband Uefa trotz erwartbaren Milliardeneinnahmen lediglich 8.500 Euro für Sterilisationen bereitgestellt hätte. Laut Welt Online habe die Uefa allerdings "einen namhaften Betrag" an die SOS Animals Society Kiev gespendet und sich bereits im vergangenen Jahr in einem Brief kritisch an die Ukraine gewandt. Außerdem habe der Verband "niemals gefordert, freilebende Tiere im Hinblick auf die Euro 2012 aus dem Straßenbild der Städte zu entfernen. Wir respektieren die Würde der Tiere und werden weiterhin an die Behörden appellieren, das auch zu tun." (red, derStandard.at, 16.11.2011)

Update (17. November 2011, 16:50): Nach der scharfen Kritik von Tierschützern hat die Ukraine ein Ende der Massentötung von Straßenhunden zugesagt. Das Umweltministerium der Ex-Sowjetrepublik habe alle Kommunen des Landes aufgefordert, das Vergiften der Streuner einzustellen und stattdessen Tierheime einzurichten. Das berichteten Medien aus der Hauptstadt Kiew am Donnerstag.


Bis zu 15.000 dieser Tiere leben in den großen Städten wie Kiew oder Lwiw, und lange war es eine weitgehend problemlose Koexistenz zwischen Mensch und Tier. Doch nun will die Ukraine ihre Straßen für die Fußball-EM 2012 säubern - mit allen Mitteln.


Uefa schaltet sich ein   
Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), habe die Angelegenheit in seiner Funktion als Mitglied der Uefa-Exekutive bereits dort platziert, teilte der DFB mit. Ein offizielles Statement aus Frankfurt gibt es allerdings nicht. Dafür aber von der Uefa als Veranstalter der Euro 2012. Der europäische Verband war erstmals im August 2009 unter anderem von der Organisation Peta (People for the Ethical Treatment of Animals) kontaktiert worden.
Man sei zwar nicht für die Tötung der Tiere verantwortlich, habe aber bereits mehrfach den ukrainischen Verband, die örtlichen Behörden in den Spielstädten Kiew, Lwiw, Donezk und Charkow sowie die ukrainische Regierung auf die Situation vor Ort hingewiesen, teilte die Uefa-Pressestelle mit: „Wir haben schon im Juni 2010 einen entsprechenden Brief an den stellvertretenden Ministerpräsidenten Boris Kolesnikow geschrieben.“

Uefa habe niemals eine Entfernung der Tiere gefordert
Vor allem lege man großen Wert auf die Feststellung, dass „die Uefa niemals gefordert hat, freilebende Tiere im Hinblick auf die Euro 2012 aus dem Straßenbild der Städte zu entfernen. Wir respektieren die Würde der Tiere und werden weiterhin an die Behörden appellieren, das auch zu tun.“
Zudem hat die Uefa einen namhaften Betrag an die SOS Animals Society Kiev überwiesen, um deren Initiative „Neuter and Release“ (kastrieren und wieder aussetzen) zu unterstützen. Die Organisation kämpft seit Jahren für die gewaltfreie populationsreduzierende Geburtenkontrolle bei ukrainischen Straßentieren. Man stehe in engem Kontakt mit den Tierschützern und werde ihre Aktionen auch weiterhin begleiten, teilte die Uefa mit.

Lage in den ländlichen Vororten am schlimmsten  
Immerhin hat sich die Lage in den großen Städten der Ukraine mittlerweile ein bisschen entschärft. „In den Außenbezirken und den ländlichen Vororten ist es allerdings immer noch schlimm“, sagt Andrea Müller, Leiterin der Peta-Kampagne zum Schutz der ukrainischen Straßenhunde.
Zurzeit ist wieder ein Peta-Team vor Ort, um sich ein möglichst umfassendes Bild von den dortigen Zuständen zu machen. Auf ihrer Homepage (peta.de) rufen die Tierschützer zum Protest bei der Botschaft der Ukraine in Deutschland auf. „In einem Land, das die europäische Übereinkunft zum Schutz von Haustieren so grausam missachtet, darf kein Sportfest stattfinden“, sagt Andrea Müller.



" Denk ich an Deutschland in der Nacht, ist es um meinen Schlaf gebracht "


Link zum Thema Tierzucht -  Massentierhaltung/ Frau Eigner gibt wieder eine ihrer berühmten  fachlich inkompeten Stammtischreden zum Besten...roll eyes 

.http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Aigner-stellt-sich-hinter-moderne-Tierhaltung-678691.html

Aigner will mehr Tierschutz in der Landwirtschaft (16.1.2012)

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Aigner-will-mehr-Tierschutz-in-der-Landwirtschaft-676298.html

Tierschutz: EU-Kommission will Mitgliedstaaten stärker auf die Finger schauen (16.1.2012)
http://www.topagrar.com/news/Schwein-News-Tierschutz-EU-Kommission-will-Mitgliedstaaten-staerker-auf-die-Finger-schauen-678037.html


Aigner verspricht Tierschutzbund schärfere Regeln (12.1.2012)
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Aigner-will-Tierschutz-2012-ausbauen-674258.html


Dazu ein Kommentar von einem Landwirt...Wenn man Tiere auf die ebene von Menschen hebt, wenn z.b. die medizinische Versorgung von Haustieren in deutschland besser ist als die von Menschen woanders in der Welt, wenn Haustierfutter mehr kostet als Menschennahrung, dann muß man sich schon fragen: Nach welchen ethischen Grundsätzen lebt so eine Gesellschaft? Sie gibt vor hochmoralisch und weit entwickelt zu sein, aber ist sie nicht eigentlich pervers? Wenn die Anzahl der Kinder abnimmt, die der Huastiere aber ständig zunimmt, ist das gut? Wir denken wir können uns das leisten, aber eigentlich sind wir genauso pleite wir unsere Nachbarn und leben auf kosten der nächsten Generationen und verbrauchen sehr viel natürliche Ressourcen für
die Tiere die nur zum Kuscheln da sind!! 


Gesellschaftliche-Debatte über den Schutz von Nutztieren gefordert
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Gesellschaftliche-Debatte-ueber-den-Schutz-von-Nutztieren-gefordert-678215.html


Koalition will 2012 neues Tierschutzgesetz auf den Weg bringen
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Koalition-will-neues-Tierschutzgesetz-544345.html

Tierschutz Nordeuropa bald im Kollaps?
http://afww.de/hp/index.php?option=com_content&view=article&id=220%3Atierschutz-nordeuropa-bald-im-kollaps&Itemid=119

  



 Infothek


18-01-2012 - Deutsche stehen der ukrainischen Hauptstadt bei ihrer Vermarktung bei

Kiew wird für seine Imageverbesserung Millionensummen hinblättern.

Die Kiewer Stadtregierung unterzeichnet das Memorandum mit dem deutschen Regierungsunternehmen GIZ, demzufolge die Deutschen der ukrainischen Hauptstadt bei seiner Imageverbesserung zu Hilfe kommen werden. Jedoch nicht ohne Entgelt: Für die Vermarktung der Hauptstadt des Landes, werden die Ukrainer insgesamt rund 3 Mio. EUR hinblättern, schreibt die Zeitung „Delo“. Dem ersten stellvertretenden Stadtregierungschef, Olexandr Masurtschak, zufolge, dessen Worte in der Zeitung auch zitiert werden, seien im Stadthaushalt zum Zweck der Popularisierung der Hauptstadt insgesamt 6 Mio. UAH (Wechselkurs 1 EUR = 10,2 UAH) vorgesehen.

Ukrainischer Präsident Wiktor Janukowytsch hat die Gratulationen dem Bundespräsidenten Christian Wulff sowie der Bundeskanzlerin Angela Merkel aus Anlass des 20. Jahrestages der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen der Ukraine und der BRD gerichtet.

„Heute haben unsere Beziehungen einen freundschaftlichen und konstruktiven Charakter, indem sie das Beispiel eines gegenseitig vorteilhaften Zusammenwirkens von Partnern vorzeigen, die das Herangehen an die Fragen internationaler Sicherheit und an die Stärkung europäischer Einheit teilen“, - betonte Wiktor Janukowytsch insbesondere in der Gratulation seinem deutschen Amtskollegen.

Ukrainischer Präsident würdigte die „Unterstützung und praktische Hilfe“ sehr hoch, die durch Deutschland der Ukraine auf ihrem Weg europäischer Integration sowie der Einleitung von Reformen geleistet werden.

Wiktor Janukowytsch gab seiner Überzeugung davon Ausdruck, dass „die UEFA EURO 2012, in deren Rahmen das deutsche Bundesteam die meisten seinen Spiele in ukrainischen Stadien zu spielen habe, zu einer weiteren Stärkung von Beziehungen zwischen unseren Staaten beitragen würde“.

In seiner Gratulation der Bundeskanzlerin hob ukrainisches Staatsoberhaupt „ernsthafte Errungenschaften in handelswirtschaftlichen und Investitionsbereichen“, in denen Deutschland zu einem der wichtigsten Geschäftspartner der Ukraine sei, sowie einen aktiven politischen Dialog zwischen beiden Staaten hervor.

Wiktor Janukowytsch wünschte den deutschen Anführern weitere Erfolge bei ihrer verantwortungsvollen staatlichen Tätigkeit sowie dem befreundeten deutschen Volk – Frieden, Wohlstand und Prosperität.


Die Ukraine wertet gründlich die Anzahl der Fans aus, die das Land während des Finalteils der Fußball-Europameisterschaft 2012 besuchen werden. Das hat der Direktor des lokalen Organisationskomitees „Euro 2012 Ukraine“ Markiyan Lubkivsky erklärt.

Basierend auf der Geografie des Verkaufs von Tickets können am Tag des Spiels zwischen den führenden Teams die Ukraine mehr als 100 Tausend Fans der Mannschaften besuchen.

Nach den vorläufigen Schätzungen können die Ukraine 75 tausend britischer Fans, bis zu 60-70 Tausend deutscher, 30 Tausend niederländischer, bis zu 20 Tausend schwedischer, 10-15 Tausend dänischer und 10 Tausend portugiesischer Fans besuchen.

Nach den Ergebnissen der Auslosung werden in der Ukraine ihre Spiele die Niederlande, Deutschland, Portugal, Dänemark, England, Frankreich und Schweden durchführen.

Es wird bei den Endrunde-Spielen während der Fußball-Europameisterschaft 2012 etwa 1,4 Mio. Fans erwartet. Dies wurde durch den Direktor des lokalen Organisationsausschusses "Euro-2012 Ukraine" Markijan Lubkivsky angekündigt.
"Bei der letzten Europameisterschaft, die in Österreich und in der Schweiz stattgefunden ist, war es 1,1 Mio. Fans, und ich denke, wir haben ein bisschen mehr. Wir haben etwa 1,4 Mio. Fans" - sagte er.


Herr Lubkivsky sagte  die Europameisterschaft sei das größte Projekt im Rahmen der Vereinigung Europäischer Fußballverbände (UEFA), das dritte der angesehensten Sportereignisse in der Welt.

Er fügte hinzu Euro 2012 in Polen und in der Ukraine sei das dritte Mal, wenn Osteuropa ein solcher Größenordnung Ereignis seit den Olympischen Spielen in Sarajevo und Moskau annimmt.


Staatschef: die Euro-2012 wird zum Fest für Millionen von Fans

 Die Ukraine gibt sich maximal Mühe, damit die Finale der Euro-2012 auf einer würdigen Ebene stattfindet und tatsächlich zum Fest für Millionen von Fans wird. Dies erklärte der ukrainische Präsident Viktor Janukowytsch während des Treffens mit dem UEFA-Präsidenten Michel Platini.

„Es sind historische Ereignisse im Leben unseres Landes, und es ist wunderbar, dass wir dieses Blatt mit Ihnen zusammen wenden“ – sagte der ukrainische Staatschef, indem er den UEFA-Vorstand ansprach. „Ich bin davon überzeugt, dass die Infrastruktur, die jetzt in der Ukraine aufgebaut worden ist, auch den nächsten Generationen dienen wird“.

Von seinerseits kennzeichnete Michel Platini einen wesentlichen Fortschritt, den die Ukraine bei der Vorbereitung von Infrastrukturobjekten zur Euro-2012 erreicht hat. Der UEFA-Präsident gratulierte dem ukrainischen Staatschef zur erfolgreichen Arbeit in dieser Richtung.

„Ich war sehr beeindruckt vom Fortschritt, den die Ukraine bei der Vorbereitung der Infrastruktur erreicht hat. Ich möchte vom Namen der ganzen UEFA Ihnen und auch Boris Kolesnikow (Vizeministerpräsident und Infrastrukturminister) gratulieren. Weil Sie eine sehr gute Arbeit geleistet haben“ – sagte Michel Platini

  
Tiere         
 
In drei nordöstlichen Gebieten prophylaktische Veterinärmaßnahmen angeordnet

Es besteht eine hohe Ansteckungsgefahr für Schweine, weil in benachbarter russischer Region Fälle Afrikanischer Pest gemeldet wurden.

Drei nordöstliche Gebieten der Ukraine, Charkiw, Summy und Tschernihiw, wurden von Seiten der Veterinäre zur Notstandzone ausgerufen, weil in der benachbarten russischen Region, nämlich im Gebiet Kursk viele Erkrankungsfälle an Afrikanischer Pest bei Schweinen, infolge dessen mehrere Tiere verendeten, zu melden waren, wie es der Leiter der zuständigen ukrainischen Aufsichtsbehörde, Iwan Bisjuk, vor Reportern bekannt gab. Nach den Worten des Entscheidungsträgers, wurden einige Fälle sogar in der Entfernung von 85 Kilometer von ukrainischer Grenze registriert. Daher bestehe es eine große Gefahr, dass diese hochgefährliche und hochansteckende Infektionserkrankung auf ukrainisches Territorium übergreifen könnte. Um dies zu verhindern, sollen zahlreiche Eilmaßnahmen vorgenommen werden, was Zusammenarbeit und Verständnis von Seiten der Einwohner betroffener ukrainischer Gebiete erfordere, führte der Experte aus. Zum Glück stelle die für Tiere hochgefährliche Krankheit an sich keine Gefahr für Menschen dar.



Gesellschaft, Sport  und Politik     


Großteil ukrainischer Medien werden von Steuerparadiesen aus kontrolliert

Fast alle kommerziellen Fernsehkanäle, Radiosender, Zeitungen und Zeitschriften sowie Online-Medien in der Hand von Offshore-Firmen.

Der überwältigende Großteil ukrainischer Medien wird von Steuerparadiesen aus überwacht und gesteuert, weil fast alle Online- oder Print-Medien sowie Fernsehkanäle und Radiosender von Firmen ihren Hauptsitz in Offshore-Gebieten haben, wo sie gegründet und/oder übergenommen wurden. Zum diesem Schluss sind Experten des Forschungsinstitutes "Institut des Mediarechtes" gekommen, die gemeinsam mit der internationalen Organisation "Artikel-19" jahrelange Studien durchgeführt haben, schreibt das Wochenblatt "Ukrainskyj Tyzhden" auf ihrer Webseite. Nach Angaben der Markt-Experten, befindet sich der Großteil der Unternehmenszentralen, die entweder Gründer oder Mitbegründer oder Besitzer der ukrainischen Medien sind, auf Zypern. Dies birgt viele Vorteile für derartige Firmen, weil sie zum einen wesentlich weniger Steuern in die Staatskasse entrichten müssen und zum anderen, weil die wirklichen Eigentümer der Medienkonzerne, die eigentlich aus den Reihen der ukrainischen oder russischen Oligarchie stammen, auf diese Weise unerkannt bleiben können.

«Wir haben große Fortschritte gemacht seit Platinis vorigem Besuch», kündigte der Bürgermeister des Spielorts Lwiw (Lemberg), Andrej Sadowy, an. In der westukrainischen Stadt beginnt Platini am 26. September seine zweitägige Besichtigungstour der finanziell angeschlagenen Ex-Sowjetrepublik. Die Ukraine trägt das Turnier gemeinsam mit Polen aus.

Sorgen bereitet dem europäischen Fußballverband UEFA noch immer die fehlende Infrastruktur. So kommt etwa die Renovierung des Flughafens im ostukrainischen Charkow nicht voran. In der Hauptstadt Kiew will sich Platini auch mit Regierungsvertretern treffen, um Details des Sicherheitskonzeptes zu besprechen. Seit Monaten arbeitet das Innenministerium gemeinsam mit ausländischen Helfern an einer Lösung zur Abschreckung von Hooligans.

Im ostukrainischen Donezk werden nach Auskunft von Bürgermeister Alexander Lukjantschenko während des Turniers voraussichtlich etwa 3500 Hotelbetten fehlen. Obwohl bis zum Turnierstadt noch 17 neue Hotels eröffnet werden sollen, kann die Stadt nicht allen Gästen Unterkünfte anbieten. In der Bergbaumetropole werden unter anderem ein Viertel- und ein Halbfinale ausgespielt. Dafür rechnet die Stadt mit einem bisher nie gesehenen Besucherandrang.

Ukrainische Steuerzahler werden mit immensen Ausgaben für Durchführung der Europäischen Fußballmeisterschaft belastet und für dumm verkauft.

Die aktuelle Vorbereitung auf die Austragung der Europäischen Fußballmeisterschaft 2012 entpuppt sich zum regelrechten Fass ohne Boden für die normalen Steuerzahler, weil die Kostenvoranschläge für die EM-Objekte buchstäblich durch die Decke schießen und praktisch ausufernde Ausgaben aus dem Staatshaushalt erfordern, schreibt die Kolumnistin von Financial Times Deutschland, Nina Egliski. Frau Eglinski erwähnt z.B. den Umstand, dass man noch vor 3 Jahren bei der Errichtung des neuen Stadions in Kiew von 180 Millionen EUR ausging und die Experten der Regierung jetzt von 427,9 Millionen EUR als Mindestsumme sprechen, die für Fertigstellung der Olympia-Arena in Kiew vonnöten seien. Praktisch dieselbe Kostenentwicklung wird bei Errichtung des Stadions in Lwiw (Lemberg) beobachtet.

Als Argument führte man den Umstand an, dass die Vorgänger in der Regierung nichts außer Chaos hinterlassen hätten. Berichte über stolze Vorbereitung und immense Ausgaben lösen nur bitteren Sarkasmus bei Normalbürgern aus, weil versucht wird, die immens überzogenen Preise mit billigen Ausreden zu erklären: So gab die Stadtregierung von Donezk mehr als 350.000 EUR für 10 mobile Bioklos aus. Noch schlimmer ist die Lage mit der maroden Hotellerie, weil es mittlerweile an mehr als 22.000 Zimmern der 3-Sterne-Kategorie mangelt, da die Investoren nur zum Bau einer begrenzten Zahl von Luxushotels bereit gewesen waren. Deshalb plant man, die Fußballfans in Studentenheimen aus Sowjetära, die nur leicht modernisiert werden, unterzubringen.

Wie NRCU mehrmals berichtet hat, meldet man in der Ukraine, trotz ursprünglicher äußerst optimistischer Beteuerung der ranghohen Amtsinhaber, einen akuten Mangel an Hotels sowie fehlende oder mangelhafte Infrastruktur und immer noch nicht fertig gestellte Stadien.



Qualität neugebauter ukrainischer Autobahnen und Straßen wird von EU-Ingenieuren überwacht         

So soll endlich ein ewiges Problem der Ukraine zu den Akten gelegt werden können.

Das Ministerium für Infrastruktur plant, die Qualitätskontrolle für neue ukrainische Autobahnen und Straßenstrecken in die Hände europäischer Experten zu übergeben. Dies ließ der Minister für Infrastruktur, Borys Kolesnikow, der zugleich den Posten des Vize-Premierministers des Landes bekleidet, gegenüber den Journalisten der Nachrichtenagentur UNIAN verlautbaren. Nach Angaben des zuständigen Kabinettmitglieds, werden mittlerweile aktive Verhandlungen mit deutschen und französischen Firmen geführt, um sie zur Überwachung der Fahrbahnbeschaffenheit in der gesamten Ukraine mit einzubinden. Herr Kolesnikow versicherte, dass in Laufe des nächsten Jahrzehnts, die Ukraine Autobahnen höchster Qualität im völligen Einklange mit europäischen Normen bekommen solle.


Vor fünf Jahren wurde Viktor Juschtschenko, unterstützt durch USA und EU, von der »orangen Revolution« in den Sessel des ukrainischen Präsidenten gehievt. Juschtschenko und seine damals engste Mitstreiterin Julia Timoschenko versprachen Demokratie und Transparenz in Politik und Wirtschaft, die energische Bekämpfung der Korruption, wachsenden Wohlstand und die baldige Integration des Landes in die EU.  

Iim Vorfeld der für den 17. Januar 2010 angesetzten nächsten Präsidentenwahlen, haben sich die damaligen Ankündigungen in Schall und Rauch aufgelöst. Der Enthusiasmus und die Illusionen der Demonstranten, die damals auf dem Majdan, dem »Platz der Unabhängigkeit« in Kiew, für Juschtschenko auf die Straße gingen, sind verflogen. Statt Demokratie herrscht politisches Chaos, statt Transparenz ist die Verflechtung von Politik und Oligarchenmacht noch intensiver und die Korruption noch grassierender geworden, die soziale Lage der breiten Massen ist unerträglich, und die versprochene Integration in die EU erweist sich als Fata Morgana. Orange ist gescheitert. Ausdruck dafür ist die anhaltende politische und gesellschaftliche Krise der Ukraine.

Selbst die Mitstreiter Timoschenkos müssen verbittert eingestehen, dass die Masse der Bevölkerung den Strapazen der Julia gleichgültig gegenüber steht. Aber es ist vorstellbar, dass die ukrainische Wirtschaft bald endgültig den Bach runter geht, der verzweifelte Philister wird ein schreckliches Ende dem Schrecken ohne Ende vorziehen, und das Regime Janukowitschs wird von einer sozialen Eruption weggefegt werden.

Mit der Unabhängigkeit setzte die Suche nach der nationalen Identität ein. Vorbilder des wahren „Ukrainertums“ wurden rehabilitiert, doch ihre Verehrung ändert sich mit der politischen Großwetterlage.

Nur wer das Codewort weiß, erhält Einlass. Ein grimmiger Geselle in Partisanenuniform öffnet eine unscheinbare Holztür, die vom quadratischen Lemberger Marktplatz wegführt. „Ehre der Ukraine“, sagt er tonlos und mustert den Gast. „Herojam slava“, „Ehre den Helden“, lautet die einzig richtige Antwort.

Zwei ideologische Lager — das national-patriotische und das russisch-sowjetische — strahlen eine Begeisterung für den Militarismus aus, der sich einzig durch die Farbe der Bänder unterscheidet. Wenn etwas die heutige Ukraine konsolidieren kann, dann sind das bereits nicht mehr die Heldenmythen. Gemeinsame Helden gab es bei uns nicht und wird es nicht geben. Dafür gibt es eine Lehre aus der Geschichte, die es zu studieren gilt …


Journalisten werden während EM 2012 mit gründlicher Überprüfung von Seiten des Sicherheitsdienstes der Ukraine rechnen  

SBU will alle Gäste des Turniers sehr genau unter die Lupe nehmen, um potentielle Verbrecher oder Terroristen aufzudecken.

Journalisten, die den Verlauf der Europäischen Fußballmeisterschaft 2012 im nächsten Jahr auf dem ukrainischen Boden zu schildern wünschen, sollen mit einer umfassenden Überprüfung ihrer Identität rechnen, die von Seiten des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) unternommen werden wird. Dies erklärte der erste Vizechef von SBU, Wolodymyr Chimej. Nach den Worten des Entscheidungsträgers, werden Journalisten, genauso wie andere Gäste des Tourniers sehr genau überprüft, um unter ihnen potentielle Terroristen oder Verbrecher herauszufinden. Falls sich die Verdächte des SBU-Fahnder, dass einer der betroffenen Personen, keinen lückenlosen Lebenslauf hat, wird ihm den Zugang zu offiziellen Objekten des Turniers gesperrt. Derart scharfe Maßnahmen sollen Terroranschläge an Stadien verhindern, versichern die SBU-Vertreter.


Kriminalität  
 
Ein westukrainischer Taucher stieß auf erschreckenden Fund am Flussboden
Am Flussboden lag deutsches Luxus-Auto mit zwei Leichen drin.
Im westukrainischen Gebiet Ternopil stieß ein Amateurtaucher auf einen wirklich erschreckenden Fund am Flussboden: Er entdeckte sieben Meter tief im Fluss Seret ein Auto der Marke Mercedes, das zwei Leichen beherbergte. Der Taucher informierte sofort die Polizei samt dortiger Zivilschutzbehörde. Das spezielle Einsatzkommando barg anschließend das Auto mit den beiden Leichen aus der Tiefe. Während der Ermittlungen stellte es sich heraus, dass es dabei um zwei Bewohner der westukrainischen Stadt Tscherniwtzi (Tschernowitz) handelte, Jahrgang 1940 und 1947, die seit 2002 als vermisst galten. Damals fuhren die beiden zum Angeln und verschwanden spurlos. Jetzt laufen weitere verstärkte Ermittlungen fort, um Ursachen ihres Todes bestimmen zu können. Die Ordnungshüter befinden jedoch eine Unglücksversion für durchaus möglich.


Sonstiges     
 
Archäologen bejubeln einen unglaublichen Fund in der Mittelukraine

Eine regelrechte Stadt aus der Zeit der Trypilla-Kultur entdeckt.

Die Erforschungen auf dem Gebiet der Trypilla-Kultur haben einen starken Antrieb erhalten, wovon der jüngste Bericht der Medien eindeutig zeugt. In dem mittelukrainischen Gebiet Tscherkassy wurde quasi eine uralte Stadt entdeckt, die nach Angaben der Forscher über 25.000 Einwohner hatte. Die altertümliche Stadt, die, wie sich im Laufe der Ausgrabungen herausstellte, eine Gesamtfläche von 450 Hektar besaß, bestand aus 1.500 bis 2.800 Gebäuden und ist damit bislang die größte aus dieser Epoche, die je freigelegt wurde. Bislang wurden lediglich ein paar Gebäude aus der betreffenden Epoche sichtbar, weil die Archäologen mühsam die schwere Schwarzerde durchstöbern müssen. Über die Zugehörigkeit der aufgedeckten Stadt zur Trypilla-Kultur zeugt der Umstand, dass ihre Bewohner Brandbestattungen praktizierten, so der Bericht. Wie NRCU bereits in 2008 berichtete, wurde im Gebiet Poltawa ein altertümliches Kornhaus von Trypilla-Kultur (rd. III. Jahrtausend v. Chr.) ausgegraben.




Ein Aufsehen erregender Fund ist dem amerikanischen Musikwissenschaftler Christoph Wolff gelungen: In einem Archiv in Kiew fand er den Nachlass des Komponisten Carl Philipp Emanuel Bach (1714 - 1788). Die Werke des Sohnes von Johann Sebastian Bach galten seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen. Wolff, Musikprofessor an der Harvard-Universität, fand die Kompositionen nach über zwanzigjähriger Suche. Viele Wissenschaftler hätten befürchtet, die Werke seien zerstört und für immer verloren, nachdem es mehr als fünfzig Jahre keine Spur von ihnen gegeben hatte, berichtete Wolff in Boston.


Rüstung

Das Malyschew-Werk in Charkiw bereitet die Abfertigung des nächsten Postens von neuen ukrainischen BTR-4-Transportpanzern nach dem Irak vor.
Die Transportpanzer, die nach dem Vertrag zwischen der Ukraine und dem Irak produziert worden sind, seien derzeit auf der Etappe der Übernahmeprüfungen. Sie seinen Anfang Januar 2012 an den Auftragsgeber abzufertigen.

2009 habe die Ukraine einen Vertrag mit dem Irak unterzeichnet, dem nach sie 420 BTR-4 an Bagdad zu liefern habe. Der Wert des Gesamtvertrages, der insbesondere auch die Lieferungen aus der Ukraine nach den Irak von An-32- Flugzeugen und deren Wartung vorsehe, sei auf dem Niveau von 2,4 Mrd. US$ zu schätzen.

 Der erste Posten von BTR-4-Transportpanzern sei auf der Produktionsbasis des Malyschew-Konstruktionsbüros hergestellt worden und die ersten 26 BTR-4-Transportpanzer seien im April 2011 dem Auftragsgeber abgefertigt worden.

Der BTR-4 ist ein achträdiger, allradgetriebener, amphibischer Transportpanzer aus ukrainischer Produktion. Das Erscheinungsbild des BTR-4 erinnert an westliche Transportpanzer, wie den deutschen Fuchs. Der BTR-4 ist mit dem Dieselmotor EURO III von Deutz ausgestattet, der vom Hersteller mit 500 oder 600 PS angeboten wird. Dadurch erreicht der BTR-4 eine Geschwindigkeit von 110 km/h. Er ist für Transportieren von mechanisierten Infanteristen und deren Feuerunterstützung im Kampf bestimmt. Der BTR-4 kann als Grundversion für Ausrüstung der Schnellen Eingreifstruppen sowie der Marineinfanterie behandelt werden. Er kann die erteilten Befehle sowohl am Tage, als auch in der Nacht, in verschiedenen Klimaverhältnissen, auf Strassen mit verschiedenen Deckschichten oder sogar in einem unwegsamen Gelände erfüllen. Betriebstemperaturbereich der Außenluft sei zwischen -40 und +55 °С.

Peru schielt auf Panzer, Schützenpanzer, gelenkte und ungelenkte Raketen ukrainischer Produktion.

Südamerikanische Länder am Erwerb ukrainischer Rüstungsgüter interessiert

Peru schielt auf Panzer, Schützenpanzer, gelenkte und ungelenkte Raketen ukrainischer Produktion.
Die Durchführung der VIII. internationalen Rüstungsausstellung LAAD-2011, die in Rio de Janeiro vom 12. bis 15. April stattfindet, verhilft ukrainischen Kampfmittelherstellern und Rüstungsschmieden, neue Kunden zu finden, sowie jahrelange Kontakte mit den alten anzukurbeln bzw. zu intensivieren. So zeigten die Vertreter der peruanischen Militärdelegation bereits ein reges Interesse an ukrainischen Panzern, besonders an den Möglichkeiten, alte abgemusterte Kampfmaschinen wie T-55 und T-64 weitgehend zu modernisieren.
Nicht minder interessant seien für Peruaner Lieferungen von Schützenpanzern des Typs BTR 4 und Panzer-Abwehrraketen "Korsar" sowie ungelenkten Raketen AP-8, besagt der Pressebericht des staatlichen ukrainischen Rüstungsexportkonzerns Ukrspezexport. Jetzt laufen intensive Verhandlungen, um Feuerkraft und taktische Eigenschaften der modernisierten Panzer T-55 und T-64 "Bulat" sowie des neuen T-84 "Oplot" peruanischen Militärvertretern zu präsentieren.
Kasachische Luftverkehrsgesellschaft Berkut Air sei am Ankauf des zweistrahligen Regionalverkehrsflugzeuges der neuen Generation Antonow AN-148, das vom ukrainischen Flugzeughersteller Antonow entwickelt wurde, interessiert, meldet der Pressedienst des Staatsbetriebes „Antonow“.

Es sei betont, im Rahmen des Ende November in Kasachstan abgestatten Besuches ukrainischen Ministerpräsidenten Mykola Asarow sei im Flughafen Astana die Präsentation des AN-148-100-Verkehrsmaschine für Vertreter des Ministeriums für Verkehrswesen und Kommunikation Kasachstans, des Komitees für Zivilluftfahrt Kasachstans sowie für Leiter der Luftverkehrsgesellschaft Kasachstans veranstaltet worden.

Wie Dmytro Kiwa berichtete, seien derzeit 11 Verkehrsmaschinen AN-148 auf inneren Regional-Flugstrecken der Ukraine sowie Russlands, sowie auf internationalen Flugstrecken in Betrieb. Befördert haben sie bereits ca. 650 000 Fluggäste, in der Luft verbrachten sie 31 000 Flugstunden, im August des Jahres betrug der Monatsflugdauer einer der AN-148-Maschinen der Luftverkehrsgesellschaft „Rossija“ 400 Stunden.

Erkyn Djussembajew, Vize-Minister für Verkehrswesen und Kommunikation Kasachstans, hob die breiten Aussichten für den Betrieb des AN-148-Flugzeuges und seiner Versionen unter Bedingungen Kasachstans hervor.

Bei der Zusammenfassung betonte der kasachische Politiker die Wichtigkeit der Entwicklung der Flugzeugbauindustrie in Kasachstan, darunter auch in Zusammenarbeit mit ukrainischen Betrieben. „Die veranstaltete Präsentation des „Antonow“-Flugzeuges habe eine neue Seite in Partnerschaftsbeziehungen unserer Staaten im Flugzeugbaubereich aufgemacht“, - kündigte er an.

Die Antonow AN-148 ist ein zweistrahliges Regionalverkehrsflugzeug, das vom ukrainischen Flugzeughersteller Antonow entwickelt wurde. Die Maschine besitzt eine Hochdeckerauslegung, die es ermöglicht, dass das Flugzeug ohne Probleme auch von unbefestigten Flughäfen bzw. Flughäfen mit schlechter Ausstattung aus operieren kann. Die AN-148A ist die Grundversion für 80 Passagiere mit einer Reichweite von bis zu 2200-3500 km mit einer Fahrtgeschwindigkeit von 800-870 km/h.

Das Flugzeug sei durch Kiewer Staatsbetrieb „Antonow“ entwickelt worden, am Herstellungsprogramm nehmen Flugzeugbaubetrieb „Antonow“ in der Ukraine sowie Flugzeugbaubetrieb Woronezh in Russland teil.


Die Ukraine und Brasilien seien an der Vertiefung einer langfristigen und gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit interessiert. Das hat ukrainischer Präsident Wiktor Janukowytsch am Dienstag nach Ergebnissen der Verhandlungen mit Präsidentin Brasiliens Dilma Rousseff erklärt, berichtet der Pressedienst des ukrainischen Staatsoberhauptes.

„Während unseres Gesprächs haben wir unsere Ergebenheit der Entwicklung strategischer Partnerschaft bestätigt, die 2009 zwischen unseren beiden Staaten eingeleitet worden war, und gegenseitige Interessiertheit an der Vertiefung einer langfristigen und gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit, insbesondere in handelswirtschaftlichen, Weltraum-, verteidigungstechnischen und Energiebereichen betont“, - hob Wiktor Janukowytsch hervor.

Bein Treffen besprachen die beiden Seiten die Fragen der Entwicklung der handelswirtschaftlichen Zusammenarbeit, deren Potential, ihrer Überzeugung nach, noch nicht in vollem Umfang realisiert worden sei. Zum Zweck der Intensivierung beiderseitiger Zusammenarbeit seien Vereinbarungen über Einleitung von gemeinsamen Geschäftsforen erzielt, das erste davon sei in Brasilien unter Beteiligung von Big-Business-Vertretern, der Vertreter des staatlichen Sektors sowie der Gouverneure aus beiden Staaten durchzuführen.

Im Kontext der Zusammenarbeit im Energiebereich brachte ukrainischer Präsident seine Überzeugung von einer aussichtsreichen Zusammenarbeit mit Brasilien im Energiebereich, vor allem was die erneuerbare Energiequellen anbetreffe, zum Ausdruck.

Eine besondere Aufmerksamkeit, so Wiktor Janukowytsch, sei einer beschleunigten Verwirklichung des gemeinsamen ukrainisch-brasilianischen Projektes „Zyklon-4-Alcantara“ geschenkt worden.

Außerdem ginge es beim Treffen um die Aussichten der Zusammenarbeit in Bereichen des Flugzeugbaus, des Schiffbaus, des Industriemaschinenbaus, der Chemischen und Extraktiven Industrie, sowie in Bereichen der Bildung und Kultur.

Ukrainischer Präsident schätzte seinen Staatsbesuch nach Brasilien im Kontext der weiteren erfolgreichen Entwicklung von Partnerschaftsbeziehungen zwischen den Staaten als kennzeichnend. „Durch diesen Besuch sei eine neue Seite in ukrainisch-brasilianischen Beziehungen aufgeschlagen worden“, - erklärte Wiktor Janukowytsch, indem er sich bei seiner brasilianischen Amtskollegin für ihren persönlichen Beitrag zur Vertiefung beiderseitiger Zusammenarbeit bedankte.


Eins der wichtigsten Nachbarländer, und zwar Weißrussland, strebt anscheinend eine engere Kooperation mit ukrainischen Kollegen im Militärbereich an. Gerade zu diesem Zweck hält sich eine weißrussische Militärdelegation unter der Führung ihres Landesverteidigungsministers, Generalleutnant, Jurij Zhadobin, zu einer zweitägigen Visite, die am heutigen Dienstag beginnt, im größten Flächenland Europas auf, informiert die Pressestelle des Verteidigungsministeriums der Ukraine. Am Mittwoch werde sich der weißrussische Verteidigungsminister mit seinem ukrainischen Amtskollegen, Mychailo Jezhel, treffen, um aktuelle Fragen bzw. Aspekte der Zusammenarbeit zu besprechen. Das wohl Wichtigste dieser Visite seien die geplanten Besuche der weißrussischen Vetreter bei führenden ukrainischen Waffenschmieden, informiert die amtliche Pressestelle.



Die Ukraine und Kasachstan sehen große Potentiale in Verstärkung enger Zusammenarbeit mit Russland in derart wichtigen Branchen wie Raumfahrt und Atomenergie, was gemeinsame Erklärungen der Regierungschefs Kasachstans, Karim Masimow, und der Ukraine, Mykola Asarow, das vor der Presse abgegeben wurden, belegten. So verfügen die drei Länder über genügend Kapazitäten, um effizient in den besagten Bereichen zusammenarbeiten zu können. Aus diesem Grund sei ausgerechnet trilaterale Zusammenarbeit in den Sparten vom Interesse für alle Beteiligten, schlussfolgern die beiden Ministerpräsidenten, informiert die Pressestelle der ukrainischen Regierung. Derartige Erklärungen sei gar kein Novum, wenn man den Umstand in Betracht zieht, dass die wichtigsten Raketenschmieden bzw. Konstruktionsbüros der ehemaligen Sowjetunion in der Ukraine und in Russland ansässig waren. Kasachstan verfügte aber über den Hauptraumbahnhof der Union, Baikonur, wo die Raketenstarts viel günstiger als die von dem russischen Startplatz Plesetz sind. Darüber hinaus sind die Ukrainer bis heute auf russische Raketentriebwerke bspw. für die Zenit-Raketen angewiesen. Aus diesem Grund sei dreilaterale Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ländern mehr als verständlich. Was Atomenergie anbetrifft, muss man sofort erwähnen, dass Kasachstan z.B. zu den wichtigsten Uranexporteuren der Welt gehört, weil das Land über wirklich sehr reiche Vorkommen des wertvollen spaltbaren Schwermetalls verfügt. Die Ukraine und Russland, die über genug Meiler verfügen, werden an kasachischen Uranlieferungen sicher sehr interessiert sein. Im Gegenzug könnten ukrainische und russische Unternehmen wertvollen Technologien für kasachische Kernkraftwerke anbieten.



Ukrainische Atomkraftunternehmen sollen insgesamt fast 400 Mio. USD für Wechsel der Brennstabversorger erhalten haben.  

Washington hat ukrainische Atombranche mit dreistelligen USD-Millionenhilfsgeldern unterstützt, um Kernbrennstofflieferanten zu diversifizieren. Dies enthüllte die berühmte Webseite WikiLeaks unter Bezug auf Diplomatenbriefwechsel, der in den Jahren 2008 und 2009 stattfand. Laut zitierten Dokumenten erhielten ukrainische Atomkraftwerke insgesamt 380 Mio. US-Dollar, um ihre Technologien an neue Typen von Brennelementen anzupassen. Dies sollte in erster Linie die akute Abhängigkeit von Russland wesentlich mindern, führten die US-Diplomaten in ihren Briefen ans Außenministerium der USA aus. Bekanntlich bezogen einige Atomkraftwerke der Ukraine seit 2007 bzw. 2008 Kernbrennstäbe von Westinghouse. Künftig solle diese Zusammenarbeit noch erweitert werden. Zuvor herrschte am ukrainischen Brennstoffmarkt eine totale Monopolstellung des russischen Unternehmens TWEL, was mit der Zeit die Nachteile der Einzelquellenbeschaffung (Single sourcing) bei den Russen offenbarte.






Forschung    
 
Die Ukraine sei an der Aufnahme und Einleitung einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Kuba im Bereich der Wissenschaft und moderner Technologien auf dem Niveau von Ministerien und Ämtern, akademischen Kreisen und Forschungsinstituten interessiert. Das hat ukrainischer Präsident Wiktor Janukowytsch beim Gespräch mit der Leitung und Mitarbeitern des Zentrums für Gentechnik und Biotechnologien Kubas erklärt.
Das ukrainische Staatsoberhaupt hob hervor, in der Ukraine werde eine große Aufmerksamkeit der Einführung von modernen wissenschaftlichen Forschungen und Entwicklungen in die Praxis geschenkt.

Wiktor Janukowytsch machte sich auch mit der Arbeit des Zentrums für Gentechnik und Biotechnologien Kubas sowie mit jüngsten Entwicklungen kubanischer Wissenschaftler bekannt. Er besichtigte Forschungs- und Versuchslaboratorien des Zentrums sowie Muster der bereits gefertigten Produktion.

Nach dem gegenwärtigen Stand exportiere das Zentrum seine Produktion in mehr als 50 Staaten der Welt. Es ginge insbesondere um Kinder-Impfstoffe gegen Diphtherie, Keuchhusten, Hepatitis B; Leukozyten-Extrakt für Behandlung der Immunschwäche. Das Zentrum stellt auch Produkte für Diagnose von bösartigen Geschwülsten und sonstigen Erkrankungen des Immunschutzsystems in einem vollen Zyklus her.



Diplomatie
 
Die Ukraine hat die diplomatischen Beziehungen mit den Solomon-Inseln aufgenommen. Das teilte der Pressedienst des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine mit.

Am 27. September 2011 hat im Rahmen der allgemein politischen Debatte der 66. Sitzung der UNO-Generalversammlung das Treffen zwischen dem Minister für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine Kostjantyn Hryschtschenko und dem Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenhandel der Salomon-Inseln Peter Agowako stattgefunden. Im Rahmen dieser Sitzung wurde zwischen ihnen das Dokument über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Ukraine und den Salomon-Inseln unterzeichnet.In der Ukraine beginnt man zum ersten Mal mit wirklich industriellem Uranerzabbau, womit sich das europaweite Östliche Uranerzaufbereitungskombinat, das mehrere Uranerzbergwerke im Gebiet Kirowograd und Dnipropetrowsk einschließt, befasst, gibt die Nachrichtenagentur "Ukrainian News" unter Bezug auf gut informierte aber namentlich nicht genannte Quellen im Kombinat bekannt. Nach Informationen der Nachrichtenagentur, plane man in diesem Jahr die Herstellung von Uranerz-Konzentraten, die das Gesamtvolumen von über 1.000 Tonnen überschreiten. Wie NRCU mehrmals berichtete, verfüge die Ukraine über die europaweit reichsten Uranerzvorkommen, die den einheimischen Bedarf an für die Kernenergie essentiellem Metall völlig decken und sogar Exportlieferungen ermöglichen. Darüber hinaus wird in der Ukraine im Rahmen der Zusammenarbeit des staatlichen Monopolkonzerns "Energoatom", der alle Kernkraftwerke der Ukraine betreibt, mit dem russischen Kernbrennstoffhersteller "TWEL" eine spezielle Anlage zur Herstellung der Brennstäbe aus dem spaltbaren energiereichen Uran mit dem Ziel errichtet, in ein paar Jahren eine völlige Autarkie der Ukraine in der Atomenergie zu erzielen. Die Regierung der Ukraine sieht in Atomenergie einen billigen Weg aus aktueller Abhängigkeit von russischen Heizöl- und Erdgaslieferungen.


Der ukrainische Präsident Wiktor Janukowytsch begrüßt die Wiederaufnahme des Dialogs mit der Republik Moldau auf einem höchsten Niveau. Auf dem Treffen in Kiew mit dem amtierenden Präsidenten und Vorsitzenden des Parlaments der Republik Moldau Marian Lupu erklärte er, dass es eine Aktivierung der bilateralen Beziehungen auf allen Ebenen notwendig sei.
Herr Janukowytsch betonte, dass es zwischen den beiden Staaten schon lange keinen Kontakt auf hohem Niveau gab. Weiter stellte er fest, dass es eine Notwendigkeit besteht, die Fragen der zwischenparlamentarischen Beziehungen mit der moldauischen Seite sowie die anderen Themen im Bereich der bilateralen Zusammenarbeit zu besprechen.

Herr Lupu begrüßte seinerseits das Ende der Periode politischer Pause in den Beziehungen mit der Ukraine. Er erinnerte daran, dass der letzte Besuch des Vorsitzenden der Werchowna Rada der Ukraine in die Republik Moldau im Jahr 2005 war. Der moldauische Parlamentspräsident war auch lange Zeit nicht mehr in der Ukraine.

"Wir sehen heute den Beginn eines neuen dynamischen Dialogs und ich bin absolut sicher, dass unser Treffen mit Ihnen einen neuen Impuls in den bilateralen Beziehungen gibt, zudem dass, unsere Länder Jahrhundertegeschichte verbindet. Freundschaftliche Beziehungen mit der Ukraine sind eine Priorität für alle Zweige der Regierung der Republik Moldau", - fasste Marian Lupu zusammen.



Finanzmarkt   
 
Laut Angaben des Unternehmens "InterBiznesKonsalting", fielen die Notierungen für US-Währung bis zu 8,0005-8,0080 UAH / USD, europäische Währung - bis zu 11,2459-11,2604 UAH / EUR.
Der vorherige Handelstag mit bargeldloser Währung ist zum UAH-Verfall bis zu 8,0170-8,0250 UAH / USD und bis zu 11,3324-11,3477 UAH / EUR, dem  Wachstum des Vortages gegenüber.
Heutzutage ist der US-Verkaufskurs in Wechselstuben auf UAH 0,0065 (0,08%) bis auf durchschnittlich 8,0021 UAH / USD gestiegen, US-Ankaufskurs – auf UAH 0,0034 (0,04%) bis auf 8,0382 UAH / USD.
Bar-Euro beim Verkauf ist auf 0,0206 UAH (0,18%) bis zu 11,1913 UAH / EUR gefallen, beim Ankauf - auf UAH 0,0163 (0,14%) bis zu 11,4058 UAH / EUR.


Weltbank erwartet höheres Wachstum in der Ukraine 

Die Weltbank hat die Prognose für das BIP-Wachstum der Ukraine in diesem Jahr von vier auf 4,5 Prozent angehoben.

Dies berichtete der Weltbankökonom Ruslan Piontkowskij.
Die Weltbankprognose liegt dabei unter dem Ergebnis des ersten Quartals in dem das Bruttoinlandsprodukt der Ukraine um 5,2 Prozent anstieg. Der erwartete Preisanstieg für russisches Importgas könnte sich dabei negativ auf das weitere Wachstum auswirken.

Direktiorium der Weltbank bewilligt Bereitstellung einer dreistelligen Millionensumme auf 30 Jahre an Ukrainische Staatsbank.

Das wichtigste Kreditinstitut der Welt, die Weltbank, genauer gesagt, das Direktorium der Weltbankgruppe, beschloss jüngst, für die Ukraine einen US$-Millionenkredit mit 30 Jahren Laufzeit bereitzustellen, wie es die offizielle Webseite der Bank bekannt gibt. Nach offiziellen Informationen, wird der Kredit dem staatlichen Geldinstitut, Ukreximbank AG, das übrigens auf dem zweiten Platz in der Liste der TOP-TEN-Banken des Landes liegt, zur Verfügung gestellt. Davon sollen 45 Millionen USD direkt an Exporteure in Form von Krediten vergeben werden, weitere 105 Mio. US-Dollar sollen an Vermittler, d.h. andere Geldhäuser weitergegeben werden, damit diese ukrainische Exporteure mit Darlehen unterstützen können. Das Darlehen wird unter Voraussetzung gewährt, dass der ukrainische Staat dafür seine Bürgschaft leistet.


Der Vorstandsvorsitzende der „Staatlichen Export – Importbank der Ukraine“ Nikolai Udowichenko und der Direktor der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (Weltbank) Martin Raiser, der für Fragen der Ukraine, Belarus und der Republik Moldau zuständig ist, haben die Vertragsdokumente über die zusätzliche Finanzierung für das zweite Projekt der Exportentwicklung des Garantieabkommens über das Darlehen zwischen der Ukraine und der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung unterschrieben. Das hat der Pressedienst der "Ukreximbank" gemeldet.

Das Abkommen sieht vor, dass die Weltbank der "Ukreximbank" unter die staatlichen Garantien ein Kredit in Höhe von 150 Mio. US-Dollar für 30 Jahren gibt.

Dies ergänzt die bestehende Kreditlinie der Weltbank und sichert die Entwicklung der Tätigkeit des vorhandenen Projekts.

Die "Ukreximbank" ist verantwortlich für die Umsetzung des Projekts und trägt alle Kreditrisiken.

Wie bereits berichtet wurde, hat am. 25 August der Exekutivdirektorrat der Weltbank die Bereitstellung von zusätzlicher Finanzierung für das zweite Projekt der Exportentwicklung in der Ukraine endgültig bestätigt.


Olexandr Kendjuchow, Vorsitzender des Allukrainischen Verbandes der Wirtschaftswissenschaftler, prognostiziere das Wachstum des realen Bruttoinlandproduktes 2012 in der Ukraine auf dem Niveau von 3,9 Prozent dem 2011 gegenüber.
Seinen Worten nach habe das nominale Bruttoinlandprodukt 2012 das Niveau von 1 485 Mrd. UAH (1 US$ - 7,99 UAH) zu betragen.

Dazu noch haben, so der Experte, 2012 die Inflationsrate 9 Prozent bis zum Jahresende zu betragen, die Bruttoauslandsschuld – 78 Prozent des Bruttoinlandproduktes sowie die Staatsschuld und die durch den Staat garantierte Schuld – 42 Prozent des Bruttoinlandproduktes.

Er habe auch betont, das Jahr 2012 (mit Ausnahme von letzten Monaten des Jahres) sei für die Ukraine durch eine wirtschaftliche Stabilität gekennzeichnet zu werden.

In derselben Zeit habe auf das Ende 2012 – die erste Hälfte 2013 eine Wahrscheinlichkeit des Anfanges der zweiten Welle der wirtschaftlichen Weltkrise zu fallen, die dem Experten nach die Ukraine auch berühren könnte.

Wie UKRINFORM schon berichtete würde laut dem am 22. Dezember durch das ukrainische Parlament verabschiedeten Staatshaushalt das nominale Bruttoinlandprodukt 2012 das Niveau von 1,5 Trillionen UAH betragen. Das Wachstum des realen Bruttoinlandproduktes sei in der Höhe von 3,9 Prozent beim Verbraucherpreisindex 7,9 Prozent und Erzeugerpreisindex 9,4 Prozent vorgesehen.


Reich der Mitte stellt der Ukraine Milliardenkredit zum Infrastrukturausbau bereit 

Über 2 Mrd. US-Dollar für Errichtung neuer Schnellzuglinie zwischen der Hauptstadt Kiew und dem Flughafen Boryspyl sowie für Bau neuer Kiewer Umgehungsstraße.
Die Eximbank of China hat am heutigen Montag einen Kreditvertrag mit der Staatsagentur der Ukraine für Investitionen und Umsetzung von Nationalprojekten abgeschlossen, laut dem die Ukraine, genauer gesagt das Gebiet Kiew über 2 Mrd. US-Dollar zum Infrastrukturausbau bekommen wird, gibt die Pressestelle des ukrainischen Ressorts bekannt.
Nach vorläufigen Angaben werden die Gelder in erster Linie zum Bau einer Schnellzuglinie verwendet, die die Bahnhöfe der Hauptstadt Kiew mit dem Internationalen Flughafen Boryspyl verbinden soll. Darüber hinaus wird ein Teil des Kreditgeldes für Errichtung einer Ringstraße um die Stadt Kiew mit dem Ziel eingesetzt, die aktuelle Belastung durch den Straßenverkehr in ukrainischer Hauptstadt, die auch als stark frequentierte Transitstelle für viele Speditionen gilt, wesentlich zu mindern.
Die chinesische Staatsbank lockt ukrainische Partner mit äußerst günstigen Kreditbedienungen, und zwar 15 Jahre Laufzeit bei einem Zinssatz Libor+3,5 Prozent. Darüber hinaus sieht der Vertrag auch einen dreijährigen Aufschub der Kreditrückzahlung vor.


EU stellt der Ukraine weitere Millionensummen zur Unterstützung bei Energiesparmaßnahmen bereit      

Das größte Flächenland Europas erhält 70 Mio. EUR zur Erhöhung der Energieeffizienz.

Die Europäische Union beschloss endgültig die Hilfeleistung in Höhe von 70 Mio. EUR für die Ukraine. Die bereitgestellten Hilfsgelder seien als Unterstützung ukrainischer Energiestrategie gedacht. Dies bezieht sich in erster Linie auf Erhöhung der Energieeffizienz, was umfassenden Umstieg auf energiesparende Technologien bedeutet. Nach den Worten des Chefs der Staatsagentur für Energieeffizienz der Ukraine, Mykola Paschkewytsch, werden die angekündigten Hilfsgelder in drei Tranchen überwiesen. Der Plan über die Bereitstellung der ersten Tranche in Höhe von 30 Mio. EUR, wurde von den EU-Entscheidungsträgern bereits bewilligt, führte der ranghohe Amtsinhaber aus.



Chinesen und Ukrainer vereinbaren vorläufige Abkommen über Transaktionen in Nationalwährung beim bilateralen Handel.

Die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt plant eine regelrechte Expansion auf den ukrainischen Markt, wobei Chinesen eine vollständige Abkopplung von US-Dollar im bilateralen Handel mit Ukraine anstreben. So vereinbarte die ukrainische Delegation, die fast vollständig aus Vertretern der Nationalbank der Ukraine bestand, während ihrer jüngsten Visite im Reich der Mitte ein Abkommen über sukzessiven Überganz zu Geldüberweisungen in nationaler Währungen beider Länder im Handel, schreibt die Zeitung "Kommerssant Ukraina" unter Bezug auf interne Quellen der Nationalbank der Ukraine. Damit soll die Ukraine zum 12. Land werden, die Abkopplung von US-Dollar im Handel mit Chinesen betreiben wird. Der aktuelle Trend im ukrainischen Außenhandel gebe auch alle Gründe anzunehmen, dass derartiger Schritt seit langem an der Zeit ist, weil allein in acht Monaten des laufenden Jahres der Import aus China um 42 Prozent auf 3,93 Mrd. US-Dollar und ukrainischer Export um 62 Prozent auf 1,26 Mrd. US-Dollar zuwuchs, wie die Pressestelle des Statistikamtes der Ukraine bekannt gibt, erklären die Journalisten. Es wurden sogar Vorhaben festgesetzt, den Warenumsatz zwischen beiden Ländern noch durch Korrespondenzabkommen zwischen Bank of China und staatlicher Ukreximbank anzukurbeln. Wie berichtet, warnten seit langem nicht wenige Experten vor drastischen Folgen verblüffend hoher Dollarisierung ukrainischer Volkswirtschaft, die aktuell zu melden ist.



Landwirtschaft und ökologische Altlasten aus Sowjetzeit 



Ministerium für Umweltschutz hofft auf schnelle Lösung des uralten Problems.
Nicht mehr im Einsatz befindliche Pflanzenschutzmittel, die vielerorts in der Ukraine ohne entsprechenden Genehmigungen und entgegen den Vorschriften schon seit Sowjetära chaotisch in den Dörfern gelagert wurden und jetzt eine ernsthafte Gefahr für die Umwelt sowie für Gesundheit der dort lebenden Menschen darstellen, werden früher entsorgt bzw. verwertet, als es zuvor geplant wurde. Dies erklärte der Chef des Ministeriums für Umwelt und Naturressourcen, Mykola Slotschewskyj, am heutigen Mittwochvormittag, gibt die Pressestelle des Ressorts bekannt. Nach offiziellen Angaben, sollen in diesem Jahr alle hochgiftigen Stoffe, die während der Sowjetunion einen breiten Einsatz in der Landwirtschaft fanden, aus insgesamt 12 Regionen und der Autonomen Republik Krim zuerst gesammelt und dann nach Ausland abtransportiert und anschließend umweltfreundlich entsorgt werden. Zu dem Zweck sollen aus dem Staatshaushalt in diesem Jahr insgesamt 149,8 Mio. UAH (Wechselkurs 1 EUR=11,3 UAH) bereitgestellt werden.
Wie NRCU mehrmals bekannt gab, muss die Ukraine bei Entsorgung allerlei gesundheitsgefährlicher Stoffe auf Hilfe ausländischer Konzerne und Firmen angewiesen sein, weil es in der Ukraine so gut wie keine geeigneten Technologien gibt, die eine schnelle und umweltfreundliche Entsorgung der Giftstoffe ermöglichen können. Daher werden in der Regel britische, deutsche, polnische oder spanische Firmen zu Partnern gewählt, die derartige Möglichkeiten anbieten können. Allein im Jahr 2010 wurden an ausländischen speziellen Anlagen 2.620 Tonnen an Überresten von Pflanzenschutzmitteln aus der Ukraine entsorgt bzw. verwertet. Darüber hinaus wurden auch mehrere Tausend Tonnen hochgiftiger Stoffe industrieller Ursprungs, die in der Ukraine gelagert wurden, im Ausland umweltfreundlich entsorgt.
Das Problem des hochgiftigen Erbes aus der Zeit der Sowjetunion sei für die Ukraine sehr akut, weil auf das Land lange Zeit zum Kerngebiet sowjetischer Chemie- und Rüstungsindustrie gehörte. Darüber hinaus befanden sich auf dem ukrainischen Territorium Raketenstützpunkte: Da die Raketen damals ziemlich hochgiftige Elemente als Brennstoffe verwendeten, werden die Lagestätten mit diesen Brennstoffen zu ernsthaften Problem nach dem Zerfall der Sowjetunion. Heutzutage werden die hochgiftigen Brennstoffelemente der Raketen mit westlicher Finanzhilfe nach Russland abtransportiert.

Quellen: Ukraine.de- Financial Times- Ukrainian Blog, etc.

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